Corona-Richtlinien für unsere Praxis

Corona-Richtlinien für unsere Praxis

Liebe Patientenbesitzer/innen,

als Tierarztpraxis sind auch wir ein Ort, an dem sich viele Menschen begegnen und sich das Coronavirus entsprechend leicht verbreiten kann. Um Sie und unsere Mitarbeiter vor einer Ansteckung zu schützen, aber natürlich auch um den Praxisbetrieb für Sie aufrecht erhalten zu können, werden wir ab sofort einiges an unserem Praxisablauf verändern müssen.

Die folgenden Maßnahmen bedeuten für Sie vielleicht ein paar Einschränkungen beim Tierarztbesuch, für uns sind sie dagegen die einzige Möglichkeit, unsere Praxis auch in Zeiten dieser Pandemie für Sie geöffnet zu halten. Wir bitten also nicht nur um Ihr Verständnis, sondern vor allen Dingen um Ihre Mitwirkung!

1. Ab jetzt nur noch mit Termin!

Um unser Wartezimmer möglichst begegnungsarm zu gestalten, stellen wir komplett auf Terminsprechstunde um und bitten Sie entsprechend, nicht ohne Termin in die Praxis zu kommen! Nur so können wir das Patientenaufkommen steuern. Selbstverständlich helfen wir Ihnen im Notfall auch ohne Termin – aber nicht ohne vorherige telefonische Ankündigung!

2. Nur ein Mensch pro Tier!

Um die Ansteckungsgefahr für Sie und uns so klein wie möglich zu halten, bitten wir Sie, allein mit Ihrem Tier in die Sprechstunde zu kommen! (Auch wenn wir uns immer freuen, wenn Ihre Kinder mit in die Praxis kommen und wir alle unsere Schulkinder zuhause haben, müssen wir Sie bitten, die Kinder nicht mit in die Praxis zu bringen.)

3. „Drive-In“ für Risikogruppen!

Sollten Sie bereits in häuslicher Quarantäne untergebracht sein, zu einer Risikogruppe gehören oder Grippeähnliche Symptome aufweisen, bitten wir Sie, Ihr Tier nur bei uns abzugeben. Wir werden Lösungen finden, Sie z.B. digital an der Behandlung Ihres Tieres teilhaben zu lassen.

4. Abstand halten!

Sie kennen uns vermutlich lang und gut genug, um zu wissen, dass uns dieser Teil besonders schwerfallen wird: Wir bitten um Distanz! Wir werden Ihnen weder die Hände schütteln noch Sie mit an den Behandlungstisch lassen – zu unserem gegenseitigen Schutz.

5. Hygienevorschriften beachten!

Wir bitten Sie, sich an die allgemeine Handhygiene zu halten und die Nies- und Hust-Etikette zu beachten. Wir werden Ihnen geeignete Desinfektionsmittel zur Verfügung stellen und bitten Sie, hiervon auch Gebrauch zu machen.

Diese Maßnahmen sollen helfen, unseren Praxisbetrieb und die Versorgung Ihrer Haustiere auch im Falle eines „Lock-Downs“ aufrecht erhalten zu können. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass wir diese Praxisregeln den Geschehnissen jeweils tagesaktuell anpassen müssen. Derzeit sehen wir uns noch in der Lage, die Komplettversorgung Ihrer Tiere übernehmen zu können, es ist jedoch nicht unwahrscheinlich, dass wir uns in Zukunft auf die Akutversorgung beschränken müssen. Wir werden Sie hier und bei Facebook auf dem Laufenden halten und stehen Ihnen natürlich auch unter 0221 552060 telefonisch zur Verfügung.
Wir hoffen auf Ihr Verständnis und wünschen Ihnen und Ihren Familien vor allen Dingen eins: Gesundheit!

Ihr Engelsteam

Tag des Hundes

Tag des Hundes

Zum Tag des Hundes bieten wir am 17. Juni 2019 gemeinsam mit LABOKLIN ein spezielles Gesundheitsscreening für Hunde an. Der VDH hat den 15. und 16.06.2019 zum Tag des Hundes auserkoren – und da machen wir (und unsere Praxishunde Loui, Fräulein Frieda, Jimmy, Filly und Betty) natürlich mit!

Warum wir dabei sind

Ziel der Aktion ist es, Menschen für das Thema Hund zu begeistern und auf die besondere Rolle des Hundes für unsere Gesellschaft aufmerksam zu machen. Diese besondere Rolle meint natürlich nicht nur mutige Rettungshunde, aufmerksame Begleithunde oder schlaue Therapiehunde, sondern ganz einfach auch die Hauptrolle als geliebtes Haustier, Familienmitglied und treuer Begleiter.

Unser Gesundheitsscreening

Da uns als Tierärzten vor allen Dingen die Gesundheit Ihres Hundes am Herzen liegt, bieten wir Ihnen zur Feier des Hundetages ein spezielles Gesundheitsscreening an! Vorsorge ist wichtig und rettet Leben – das gilt auch für unsere Hunde!

Gemeinsam mit dem führenden Haustierlabor LABOKLIN können wir Ihnen am Montag, den 17.06.2019 eine allgemeine Untersuchung und Blutuntersuchung inklusive Entzündungswerten zum kleinen Preis anbieten! Vorraussetzung dafür ist, dass die Blutproben bis zum 18.06. in unserem Labor eingegangen sind.

Wenn Sie mit Ihrem Hund also an unserem Vorsorgecheck zum Tag des Hundes teilnehmen möchten, vereinbaren Sie gerne unter 0221/55 20 60 einen Termin in der Vormittagssprechstunde – wir freuen uns auf Sie! 

Staupe in NRW – Ein Blick in den Impfpass kann Leben retten

Staupe in NRW – Ein Blick in den Impfpass kann Leben retten

Das ist Fräulein Frieda. Fräulein Frieda hat keine Angst vor Staupe, denn sie ist geimpft. Frieda ist geschützt. Sei wie Frieda.

Sie werden es bestimmt schon in der Presse gelesen haben: in Mettmann (NRW, bei Düsseldorf) sind Füchse mit Staupevirus gefunden worden und die Tierärztekammern raten Hundehaltern zur Vorsicht. Zu Recht:

Die Staupe ist eine hochansteckende Virusinfektionskrankheit des Hundes, die häufig tödlich endet und selbst bei überlebenden Hunden oft lebenslängliche Schäden (z.B. “Staupegebiss” – irreversible Zahnschmelzdefekte) und Einschränkungen (z.B.”Staupetick”, Krampfanfälle) mit sich bringt.

Da das Virus unterschiedliche Organsysteme (Atmungsapparat, Verdauungstrakt, Nervensystem) besonders betreffen kann, ist das Krankheitsbild entsprechend vielfältig. Los geht`s aber fast immer mit Fieber, Mattigkeit und Fressunlust. In vielen Fällen stellen sich mit dem ersten Fieberschub auch grippeähnliche- oder Magendarmsymptome ein.

Selbst wenn wir die Infektion bereits in diesem frühen Stadium diagnostizieren können, kommt aber leider jede Hilfe oft zu spät. Nachweisen lässt sich der Erreger über einen Abstrich von befallenen Organen (z.B. Augen, Tonsillen) oder etwas aufwendiger über einen Titeranstieg (zwei Blutuntersuchungen im Abstand von 2-3 Wochen) des Virus im Blut. Beide Verfahren kosten nicht nur Geld, sondern vor allen Dingen wertvolle Zeit.

Und das schlimmste: es gibt keine antivirale Therapie, also kein Gegenmittel. Wir können die betroffenen Hunde nur symptomatisch und unterstützend behandeln, was oftmals Linderung aber längst nicht immer Heilung verspricht.

Hunde, die bereits in einem fortgeschrittenen Stadium (vor allen Dingen mit neurologischen Symptomen) vorgestellt werden und ganz besonders Welpen und Junghunde, haben eine deutlich schlechtere Prognose und häufig keine Chance.

Darum: ein Blick in den Impfpass kann Leben retten!

Die Impfung gegen Staupe bietet einen guten Schutz, ist Teil der “Standardimpfung” für Hunde und könnte sich auf den Aufklebern im Impfpass hinter einem S (für Staupe) oder einem D (für Canine Distemper) verstecken! Wie lange die letzte Staupeimpfung her sein darf, ist allerdings komplizierter: Bei gut und mehrfach grundimmunisierten Hunden darf sie sogar schon mal drei Jahre zurückliegen, bei einem erst einmal geimpften Junghund können schon acht Wochen zu lang sein.

Wir helfen Ihnen gerne, den Impfstatus Ihres Hundes zu überprüfen und bei Bedarf aufzufrischen, denn: Staupe tötet, Impfung schützt!

Hierzu die Empfehlung der Ständigen Impfkommission des Friedrich Loeffler Institut.

Mit Hightech ins Jahr 2019

Mit Hightech ins Jahr 2019

Unsere drei neuen Lebensretter

Pünktlich zum neuen Jahr dürfen wir gleich drei neue Teammitglieder begrüßen:

Sie heißen scil vCell 5, Samsung PT10V und EUROLyser und sind allesamt Inhouse-Laboranalysegeräte der neuesten Generation. Der erste liefert innerhalb von 2 Minuten ein komplettes Differentialblutbild, der zweite in acht Minuten sämtliche Organwerte und der dritte in 10 Minuten jede Menge Spezialparameter wie Entzündungs- oder sogar Hormonwerte.

Das bedeutet: Im Notfall haben wir in 8 Minuten ein komplettes Blutbild mit sämtlichen Organwerten und spezifischen und unspezifischen Entzündungswerten. Das kann und wird Leben retten!

Schnelle Ergebnisse

Aber nicht nur das: auch Routinekontrollen, Geriatrie-Checks oder Narkosevoruntersuchungen profitieren natürlich von den schnellen Ergebnissen- wer kommt schon gerne am nächsten Tag wieder?

Hightech Inhouse-Labor

Diese Umstellung auf ein eigenes Labor war nun nach der Digitalisierung des Röntgens und der Anschaffung eines high-Performance Ultraschalls der nächste logische Schritt auf dem Weg zu unserer Vorstellung von guter tiermedizinischer Arbeit, Praxis und Ausstattung. Und dennoch staunen wir nicht schlecht über unsere Fortschritte und darüber, was auf kleinem Raum alles so möglich ist.

Hochtechnologisch breit aufgestellt starten wir also ins neue Jahr und freuen uns auf das, was da kommen wird. Am meisten aber freuen wir uns, mit einem so wunderbaren Team die neuen Aufgaben angehen zu dürfen!

Mit den besten Wünschen für ein gutes neues Jahr,

Ihr Praxisteam

Seit April 2018 in Kraft: Katzenschutzverordnung

Seit April 2018 in Kraft: Katzenschutzverordnung

Schon ewig ist sie im Gespräch, in anderen Städten längst umgesetzt und nun endlich auch in Köln in Kraft getreten: Die Katzenschutzverordnung! Wir haben für Sie die wichtigsten Punkte und gesetzlichen Regelungen zusammengefasst.

Der Rat der Stadt Köln hat endlich eine neue Verordnung erlassen, auf die wir Tierärzte, Tierschutzvereine und Katzenfreunde schon lange gewartet haben: die Katzenschutzverordnung.

Sie verpflichtet Halterinnen und Halter von “Freigängerkatzen” dazu, diese zu kastrieren, zu kennzeichnen und zu registrieren. Nur unter diesen Umständen dürfen Katzen unkontrollierten Freilauf erhalten.

Was bedeutet das?

Wir werden reich

Diese gesetzliche Regelung kommt vielen zugute. Zuallererst natürlich uns armen Tierärzten! Indem wir mehr Kastrationen und Mikrochipimplantationen vornehmen, können wir uns endlich mal wieder die Taschen richtig vollstopfen. Spaß beiseite: die Gewinnspanne einer Kastration lässt keinen Reichtum zu. Da wir jeder Katze und jedem Kater vor einer Kastration einen Venenzugang legen, um eine sichere und steuerbare Narkoseeinleitung zu gewährleisten, wir jeden Narkosepatienten intubieren und pulsoxymetrisch überwachen, sterile Einmalmaterialen verwenden und in der kalten Jahreszeit jedem Patienten sein eigenes Heizkissen mit auf den Heimweg geben, sorgen schon die Materialkosten für eine knapp kalkulierte Gewinnspanne. Denn mit ca. 90 Euro für eine Katerkastration und ca. 150 Euro für eine Katzenkastration liegen wir selbst im einfachen Satz nach der “Gebührenordnung für Tierärzte” noch im untersten Preisniveau. Warum? Weil wir davon überzeugt sind, dass die Kastration freilaufender Katzen ein wesentlicher Beitrag zum Katzenschutz ist, den sich jeder Katzenhalter leisten können sollte!

Gesunde Katzen

Die Katzenschutzverordnung schützt vor allen Dingen die Katzen selbst! Unkontrollierte Vermehrung hat zu einer massiven Überpopulation geführt. Da Katzen zwei- bis dreimal im Jahr 4-6 Junge werfen, können Sie die Folgen in unseren überfüllten Tierheimen und zahlreichen Pflegestellen selbst bewundern. Freilebende Katzen sind oftmals verwahrlost, unterernährt und krank. Regelmäßig werden uns freilaufende Katzen mit Katzenaids oder Leukose vorgestellt – beides hoch ansteckende und tödliche Viruserkrankungen. Und hier kommt das nächste Problem: eine freilaufende, unkastrierte Katze hat ein vielfach erhöhtes Risiko, sich mit diesen Krankheiten oder Parasiten zu infizieren. Denn: Revierkämpfe und Geschlechtsverkehr sind beste Ansteckungsgelegenheiten! Hinzu kommt: unkastrierte Katzen und Kater legen auf der Suche nach einem Partner deutlich weitere Wege zurück als kastrierte Tiere. Dabei kann die Suche nach einem passenden Partner auch schnell unter einem Auto enden.

Übrigens ist die Kastration der weiblichen Katze auch eine nette Gesundheitsprophylaxe: keine Gebärmutter- oder Eierstockserkrankungen und ein deutlich reduziertes Mammatumorrisiko dürfen in diesem Zusammenhang ruhig auch erwähnt werden, zumal “Brustkrebserkrankungen” bei Katzen nahezu immer bösartig sind.

Entspannte Mitbewohner

Wer schon einmal mit einem unkastrierten Kater oder einer unkastrierten Katze zusammengelebt hat, weiss sofort wovon wir sprechen: der markierende unkastrierte Kater (stinkt fürchterlich!) macht ebensowenig Freude wie die dauernd rollige Katze auf Katersuche. Vielleicht auch ein Grund dafür, dass diese Tiere gerne auf der Straße landen?

Was müssen Sie tun?

Wann kastrieren?

Freilaufende Katzen und Kater müssen ab dem 5. Lebensmonat kastriert werden. Sollte Ihre Katze zu diesem Zeitpunkt bereits rollig und draußen unterwegs gewesen sein, werden wir kurz sonographisch eine Trächtigkeit ausschließen. In einer Routineoperation entfernen wir anschließend bei Ihrer Katze die Eierstöcke oder bei Ihrem Kater die Hoden unter einer schonenden Kurzzeitnarkose und überwachen sie/ihn auf unserer Station, bis sie/er wieder wach ist und nach Hause darf.

Kennzeichnung und Registrierung

Freilaufende Katzen müssen eindeutig und dauerhaft durch einen Mikrochip oder eine Ohrtätowierung gekennzeichnet werden. Wir empfehlen einen Mikrochip, da die Tätowierungen oft im Laufe der Zeit unleserlich werden und mittlerweile jeder Tierarzt, Tierheime, Polizei und Feuerwehr über Chiplesegeräte verfügen. Der Mikrochip kann auch problemlos ohne Narkose unter die Haut implantiert werden, falls Ihre Katze schon kastriert, aber noch nicht gekennzeichnet sein sollte.

Wenn Sie möchten, können wir im Anschluss direkt online und kostenlos eine Registrierung bei der TASSO e.V., dem größten deutschen Haustierregister vornehmen. Auch hier haben Sie selbst und Ihre Katze Vorteile: Sollte sie einmal verloren gehen, können Sie schnell und sicher als Halter identifiziert werden und Miezekatze unkompliziert nach Hause finden.

Zum Nachlesen

Die Katzenschutzverordnung

Kastration mindert Katzenelend

Tasso e.V.

Unsere Leistungen: Kastration, Kennzeichnung und Registrierung