Corona-Richtlinien für unsere Praxis

Corona-Richtlinien für unsere Praxis

Liebe Patientenbesitzer/innen,

ab dem 20.09.2021 werden auch wir wieder Besitzer mit in die Behandlungsräume nehmen können!

Um Sie und uns zu schützen, werden wir daher von der 3 G Regelung Gebrauch machen. Wir bitten Sie daher ab dem 20.09.2021

– einen Impfnachweis oder

– einen negativen Schnelltest (nicht älter als 48 Std) oder

– einen Nachweis über Ihre Genesung

bei Anmeldung Ihres Tieres vorzulegen.

Die folgenden Maßnahmen gelten weiterhin:

1. Nur noch mit Termin!

Um unser Wartezimmer möglichst begegnungsarm zu gestalten, stellen wir komplett auf Terminsprechstunde um und bitten Sie entsprechend, nicht ohne Termin in die Praxis zu kommen! Selbstverständlich helfen wir Ihnen im Notfall auch ohne Termin – aber nicht ohne vorherige telefonische Ankündigung!

2. Nur ein Mensch pro Tier!

Um die Ansteckungsgefahr für Sie und uns so klein wie möglich zu halten, bitten wir Sie, allein mit Ihrem Tier in die Sprechstunde zu kommen!

3. Abstand halten!

Sie kennen uns vermutlich lang und gut genug, um zu wissen, dass uns dieser Teil besonders schwerfallen wird: Wir bitten um Distanz!

4. Hygienevorschriften beachten!

Wir bitten Sie, sich an die allgemeine Handhygiene zu halten und die Nies- und Hust-Etikette zu beachten. Wir werden Ihnen geeignete Desinfektionsmittel zur Verfügung stellen und bitten Sie, hiervon auch Gebrauch zu machen.

5. Maskenpflicht!

Wir begrüßen Sie mit unserem versteckten Lächeln und strahlenden Augen! Bitte tragen auch Sie bei Ihrem Besuch bei uns einen Mundnasenschutz. Ob Sie eine medizinische oder eine FFP2 Maske tragen möchten, steht Ihnen frei.

6. “Drive-in” für Risikogruppen!

Solten Sie sich in häuslicher Quarantäne befinden oder grippeähnliche Symptome aufweisen, bitte wir Sie, Ihr Tier nur bei uns abzugeben. Wir werden eine Lösung finden, Sie an der Behandlung Ihres Tieres teilhaben zu lassen.


Wir hoffen auf Ihr Verständnis und wünschen Ihnen und Ihren Familien vor allen Dingen eins: Gesundheit!

Ihr Engelsteam

Unser Abschiedslicht

Unser Abschiedslicht

Letzte Woche ist endlich unser Abschiedslicht angekommen. Die Künstler vom Studio komplementaer haben es nach unseren Wünschen für uns gestaltet. Wir hoffen, dass es möglichst selten zum Einsatz kommen wird. Aber wenn doch, dass es unsere Erwartungen erfüllt und Euch gefällt.

Ein Moment der Ruhe

Was wir uns von diesem kleinen Licht erwarten? Wir wünschen uns für diesen schweren Augenblick, in dem wir einen Freund und Partner verabschieden, dass in unserer Praxis Ruhe einkehrt. Damit der Patient in Stille und Würde seine letzte Reise antreten kann. Damit seine Familie die nötige Ruhe findet, ihn auf dem Weg dorthin zu begleiten. Und auch, damit wir selbst kurz innehalten und durchatmen können.

Ein Leben lang begleiten

Seit 23 Jahren begleiten wir hier in Ehrenfeld unsere Patienten und ihre Familien. Das bedeutet, dass wir viele unserer Patienten, denen wir bei ihrem letzten Atemzug das Pfötchen halten, schon bei ihrer allerersten Impfung getröstet haben.

Manchen unserer Patienten haben wir per Kaiserschnitt auf die Welt geholfen, sie anschließend ein ganzes Leben lang durch kleine Wehwehchen und schwere Krankheiten begleitet, wir haben im Notfall um ihr Leben gekämpft oder nach einem Unfall die ganze Nacht Wache gehalten. Das schweißt zusammen! Auch wenn diese Wertschätzung längst nicht bei jedem unserer Patienten auf Gegenseitigkeit beruht, so wachsen uns über die Jahre manchmal gerade jene ans Herz, die es besonders schwer mit uns hatten.
Und wenn dann die Stunde des Abschieds gekommen ist, sind wir diejenigen, die unsere Freunde auf ihre letzte große Reise schicken und ihre Familien dabei tapfer begleiten müssen. Das ist niemals leicht, aber etwas leichter, wenn auch wir innehalten und uns die Zeit und die Ruhe nehmen können, die ein so großer Schritt eben braucht …

Ein kleiner Trost und eine Erinnerung

Und hier kommt unser Abschiedslicht ins Spiel: Wir hoffen, dass diese kleine Kerze Großes leisten kann:
Zuallererst einmal soll sie dem, den wir verabschieden, den Weg nach drüben beleuchten. Dann soll sie denjenigen, die sich verabschieden müssen, ein kleiner Trost sein. Sie soll uns als Team daran erinnern, die Zeit in der Praxis für diesen besonderen Moment anzuhalten und innezuhalten. Und sie soll diejenigen, die vielleicht ungeduldig warten, darauf aufmerksam machen, dass es gute Gründe für diese Wartezeit gibt. Sie soll für Verständnis und Geduld werben.

Wir wünschen uns von unserer kleinen Kerze, dass sie uns hilft, diesen schwersten Gang ein bisschen leichter und würdevoller zu gestalten. Für jeden von uns. Und wir arbeiten weiterhin jeden Tag daran, die kleine Kerze so selten wie möglich anzünden zu müssen.

 

Ihr Engelsteam

Wie Nestlé, trotz PET-Flaschen, Millionen mit Schnittverletzungen verdient

Wie Nestlé, trotz PET-Flaschen, Millionen mit Schnittverletzungen verdient

Die Tiermedizin im Wandel

Wir müssen dringend mal reden. Von Tierarzt zu Patientenbesitzer. Denn als Tierärzte Ihres Vertrauens haben wir nicht nur die Gesundheit Ihres Schützlings im Blick, sondern möchten Sie in allen tierischen Lebenslagen begleiten, beraten oder in diesem Fall aufklären.

Die Tiermedizin in Deutschland wandelt sich gerade – und wir finden, das sollten Sie unbedingt wissen!

Die Fakten

Seit einiger Zeit kaufen millionenschwere Investoren Tierkliniken und Tierarztpraxen in ganz Europa auf. Natürlich nur zum Wohle Ihrer Lieblinge, denen laut Konzernaussagen bessere Vernetzung, zentrale Verwaltung und moderne Ausstattung zugutekommen sollen. „A better world for pets“ – klingt das nicht vielversprechend?

Die schwedische Kette Anicura hat mittlerweile über 300 Kliniken in Europa übernommen und Evidensia kann das mit weit über 1000 Tierkliniken und Tierarztpraxen noch überbieten. Allein in unserer Gegend finden sich 7 Evidensia-Kliniken.

Dass es sich bei diesen Übernahmen nicht ausschließlich um eine bessere Haustierversorgung gehandelt haben mag, lässt sich spätestens daran erkennen, dass beide Investoren – nach Genuss Ihres Kuchenstückes – bereits längst an noch größere, diesmal milliardenschwere Konzerne verkauft haben.

Bei Anicura ist Mars eingestiegen (Sie wissen schon, der Schokoriegelriese, zu dem z.B. auch Pedigree und Whiskas gehören) und Evidensia hat sich von Nestlé kaufen lassen (wir müssen Sie vermutlich nicht über deren Geschäftsgebaren in Trinkwasser, Babynahrung und Co aufklären?)

Wir sind Tierärzte, keine Wirtschaftsexperten. Aber wenn zwei Großkonzerne wie Mars und Nestlé, die jeweils allein mit Tierfuttermitteln 20 Milliarden Euro Jahresumsatz generieren, im großen Stil Tierkliniken und Tierarztpraxen in Deutschland aufkaufen, dann wirft das natürlich die ein oder andere Frage auf.

Die Fragen

  1. Dürfen wir den Slogan „Eine bessere Welt für Haustiere“ ernst nehmen? Genauso ernst wie den Leitsatz des Nestlé-Konzerns: „Lebensqualität verbessern und zu einer gesünderen Zukunft beitragen“?
  2. Können wir davon ausgehen, dass in diesen Kliniken nach tiermedizinischen und nicht nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten entschieden, diagnostiziert und behandelt wird?
  3. Müssen wir nicht annehmen, dass unser tierärztliches Berufsethos, welches das Wohl der Tiere als oberste Priorität ansieht, vielleicht weniger für kapitalistische Heuschrecken gilt?
  4. Sollen wir glauben, dass die Futtermittel-Empfehlungen dieser Kliniken tatsächlich der Genesung des Patienten oder vielleicht doch der Gewinnmaximierung des Gesamtkonzerns dienen?
  5. Wie relevant sind in diesem Kontext Ihre Daten? Alle Welt spricht von sensiblen Daten und während wir Tierärzte Datenschutz und Schweigepflicht unterliegen, sind in diesen Ketten-Kliniken plötzlich weltgrößte Futtermittel- und Tierpflegeprodukte-Hersteller und Tierarzt ein und dieselbe Person. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
  6. Schaden wir vielleicht Ihrem Tier oder unserem Berufsstand, wenn wir Sie zur nächsten Herz-OP zu Nestlé oder Mars schicken?
  7. Was bedeutet es für Ihr Tier, wenn der behandelnde Tierarzt nicht mehr nur Ihnen und Ihrem Tier gegenüber verantwortlich ist, sondern vor allen Dingen auch seiner Konzernleitung, also Nestlé oder Mars?
  8. Wäre die Annahme, Nestlé und Mars hätten sich milliardenschwer in den Tiermedizinmarkt eingekauft, um eine bessere Welt für Haustiere zu schaffen, nicht eigentlich fahrlässig naiv?

Ihre Antworten?

Die Beantwortung dieser Fragen möchten wir Ihnen, als mündigen und aufgeklärten Patientenbesitzern, gerne selbst überlassen, denn: Wir sind Tierärzte, keine Wirtschaftsexperten. Wir denken medizinisch, nicht unternehmerisch. Und hier liegt vermutlich im wahrsten Sinne auch der Hund begraben. Entgegen Ihrem Empfinden als zahlendem Patientenbesitzer ist Deutschland tiermedizinisch gesehen geradezu ein Billigland und nur vom Osten Europas unterboten. Bedeutet für Investoren: Hier ist viel Luft nach oben und gibt es noch einige dicke Tortenstücke abzuschöpfen. Warum sonst sollten sich Großinvestoren bei uns einkaufen?

Was in der Humanmedizin schon vor Jahren mit der Privatisierung von Kliniken passiert ist, kommt nun auch in der Tiermedizin an. Die Gründe liegen auf der Hand: Immer mehr Menschen sind bereit, immer mehr Geld für ihre Haustiere, die sich längst vom Kettenhund zum vollwertigen Familienmitglied gemausert haben, auszugeben. Davon profitieren eine ganze Reihe geschäftstüchtiger Unternehmer: Hunde-Sofa-Designer, Tierkommunikatoren, BARF-Experten und Wurmtest-Vertriebler – sie alle wollen ein Stück vom großen Hundekuchen. Der Tierarzt aber denkt medizinisch, nicht unternehmerisch. Er hat Anatomie und Physiologie studiert, nicht Ökonomie. Nicht verwunderlich also, dass der Tiermedizin-Sektor für Großinvestoren mehr als interessant ist.

Machen wir Ihnen nichts vor: auch wir freien Tierärzte wollen von unserer Arbeit leben können und freuen uns, wenn die Praxis läuft. Glücklich macht uns dabei allerdings viel mehr die Resonanz als die Penunze. Wenn wir am Ende des Jahres gesunde Patienten, zufriedene Besitzer und schwarze Zahlen vorweisen können, wissen wir, dass wir saubere Arbeit geleistet, unsere Patienten gut behandelt und Sie richtig begleitet haben. Finanzieller Erfolg ist zwar eine messbare Bestätigung für unser berufliches Engagement und eine schöne Belohnung, aber ganz bestimmt nicht unsere Motivation.

Wir wollen, dass Ihr Tier gesund ist.

Wir Tierärzte haben uns einmal als Idealisten für diesen eher brotarmen akademischen Beruf entschieden und wussten schon vor den ca. 25 Staatsexamensprüfungen, dass unser Lohn der gerettete Familienhund, der gute Leumund und nicht die Stadtrandvilla sein würde. Wir mögen Tiere, das Sinnhafte unseres Berufes, die Arbeit mit Menschen und im Team. Was mögen Investoren eigentlich? Gewinne, oder nicht?

Als freie und gut laufende Tierarztpraxis betreffen uns persönlich diese Wandlungen am Veterinärmarkt kaum. Im Gegenteil: wir werden von dem erwartbar steigenden Preisniveau tierärztlicher Behandlungen vermutlich sogar profitieren. Dann nämlich, wenn Sie als Patientenbesitzer längst gewöhnt sein werden, den Geldbeutel beim Tierarztbesuch weiter aufzumachen. Und wir freien Ärzte werden von der ebenfalls erwartbar sinkenden individuellen Begleitung eines Klinikketten-Patienten profitieren. Schon jetzt werden wir überlaufen von Patientenbesitzern, die genau DAS suchen und in unserer inhabergeführten Praxis finden: einen lebenslangen Begleiter für ihr Tier: von der ersten Impfung bis zum letzten Atemzug. Zum Wohle ihres Tieres und eben nicht um der Rendite willen.

Sie und Ihr Tier werden die Veränderungen am Veterinärmarkt schon bald zu spüren bekommen. Möchten Sie für weiterführende Diagnostik wie CT oder MRT lieber zu Anicura oder zu Evidensia überwiesen werden? Und soll die Schnittverletzung nach dem Sonntagsspaziergang von Nestlé oder Mars versorgt werden? Gerne schicken wir Sie an inhabergeführte Kliniken unseres Vertrauens, in denen Sie an Menschen wie uns geraten, die zwar Koryphäen auf ihrem Gebiet sind, am Ende des Jahres aber dennoch in geretteten Familienhunden rechnen. Es könnte aber sein, dass Ihr Weg dorthin immer weiter wird. Schon jetzt überweisen wir zur Herz-OP nach Duisburg.

Damit wir uns nicht falsch verstehen: auch in den Kettenkliniken arbeiten großartige Tierärzte, die sich einmal als Idealisten für diesen Beruf entschieden haben. Nur werden diese Tierärzte nicht mehr ausschließlich Ihnen, Ihrem Tier und sich selbst gegenüber verantwortlich sein können, sondern auch einer Konzernleitung Rechenschaft über ihre Entscheidungen ablegen müssen. Besonders schade um jene Kliniken, zu denen wir seit Jahren aufgrund Ihrer Kompetenz überwiesen haben, deren Unabhängigkeit und rein fachliche Entscheidungshoheit wir aber zunehmend hinterfragen müssen.

Wie schon erwähnt: wir sind Tierärzte, keine Unternehmer. Aber wir haben dennoch eine leise Idee von Investment. Wie steht es um die medizinische Entscheidungsfreiheit des behandelnden Klinikketten-Tierarztes, wenn sich das digitale Röntgen schon amortisiert hat, sich aber das neue CT noch rentieren muss? Und wie sieht es mit der Wahl eines Medikamentes aus, wenn die Konzernleitung gewinnoptimierend die Apotheken sämtlicher Kettenkliniken befüllt? Wird ein Tierarzt, der beim weltgrößten Futtermittel-Hersteller angestellt ist, tatsächlich tierernährungswissenschaftlich beraten – oder doch eher gewinnbringend?

Unsere Antwort!

Als freie Tierärzte stehen wir für eine unabhängige Tiermedizin.

Sämtliche medizinischen Entscheidungen treffen wir nach bestem Wissen und Gewissen und unterliegen dabei keinen konzernpolitischen Weisungen. Für uns ist die Gesundheit Ihres Tieres kein Spekulationsobjekt, sondern eine Herzensangelegenheit. Durch unsere Unabhängigkeit und Handlungsfreiheit können wir Sie bestmöglich beraten, individuelle Lösungen für Ihr Tier finden und Sie persönlich auf diesem Weg begleiten. Wir sprechen uns gegen eine Monopolisierung der Tiermedizin aus, um Ihnen weiterhin eine freie Tierarztwahl zu ermöglichen und überweisen Sie entsprechend nach ethischen und fachlichen Gesichtspunkten, nicht nach wirtschaftlichen.

Um die Freiheit unseres Tierärztlichen Berufstandes zu bekräftigen und zu schützen, sind wir Mitglied in der „Gemeinschaft freier Tierärzte“ (GfT) und engagieren uns für eine individuelle, das Tierwohl fokussierende Tiermedizin. Am Ende des Tages rechnen wir in geretteten Familienhunden, nicht in Prämien. Und wir wissen, dass Sie uns auf diesem Weg auch weiterhin unterstützen werden – aus Überzeugung und zum Wohle Ihres Tieres.

Ihre Tierarztpraxis Engels

Tierkrankenversicherungen – nur tierisch teuer oder trotzdem sinnvoll?

Tierkrankenversicherungen – nur tierisch teuer oder trotzdem sinnvoll?

Eines vorweg: Tierkrankenversicherungen sind tierisch teuer. Zwar einigermaßen erschwinglich für den einjährigen Mischlingsrüden, der ausgewachsen nicht mehr als fünf Kilo auf die Waage bringt, aber nahezu unbezahlbar für die neunjährige Dobermannhündin. Und dennoch gilt: Tierkrankenversicherungen sind ausgesprochen sinnvoll.

Warum?

Wir sind Tierärzte aus Leidenschaft und freuen uns, auf sehr hohem Niveau arbeiten zu können! Digitales Röntgen, ein eigenes Labor, ein hochmodernes Ultraschallgerät, ständige Fortbildung und die Zusammenarbeit mit internationalen Spezialisten erlauben uns, nahezu die identischen Leistungen zu erbringen, die bis vor kurzem noch unserer Spezies vorbehalten waren. Die bestmögliche Versorgung unserer Patienten ist damit gesichert. Und damit nicht genug, treffen wir immer öfter auf Patientenbesitzer, die sich bereits ausführlich über die Erkrankung ihres Tieres und die entsprechenden diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten informiert haben. Die wissen, was möglich ist! Wunderbar, an die Arbeit …

Aber halt! Was kostet das denn?

Es wird von uns zurecht erwartet, alles menschen- und tiermedizinisch Mögliche zu tun, um den vierbeinigen Freund, Partner und Gefährten gesund zu erhalten und wir stehen in diesem Sinne für Sie bereit! Leider sieht die Realität anders aus. Wir haben tagtäglich mit Besitzern zu tun, die alles gemacht haben wolllen – aber nichts davon bezahlen können oder noch schlimmer: nichts davon bezahlen wollen. Und am schlimmsten: mit Besitzern, die nichts gemacht haben wollen. Die eine Euthanasie in Erwägung ziehen, um die Kosten einer Therapie zu einzusparen. Wir schläfern niemals ein Tier grundlos ein – aber wir sind die Diskussionen darum langsam wirklich leid.

Was können wir tun? Und was tun wir?

Wir haben alle Möglichkeiten – aber wir schöpfen sie nicht aus um Sie zu schröpfen! Wir machen was nötig, nicht was möglich ist. Wir beziehen Sie in unsere Entscheidungen mit ein und kalkulieren gerne mit Ihnen gemeinsam, welchen Weg Sie gehen können und wollen! Und wenn es dennoch finanziell eng wird, können wir Ihre Rechnung diskret über ein Unternehmen abwickeln, das Ihnen für eine Ratenzahlung noch nicht einmal Zinsen berechnet.

Und was bietet eine Versicherung darüber hinaus?

So sehr wir uns bemühen, die Kosten für Sie überschaubar zu halten: Impfungen, Behandlungen, Medikamente und Spezialfuttermittel, um von aufwendigen Diagnoseverfahren und großen Operationen gar nicht zu sprechen, kosten nun einmal Geld und unsere Patienten halten keine Krankenkassenkarte in den Pfoten, die sie lächelnd am Empfang vorzeigen können. Es sei denn, sie sind versichert…..! Dann dürfen Sie entspannt sagen: tun Sie alles, was getan werden muss! Und wir dürfen endlich das tun, was wir am besten können: unsere Arbeit – Ihr Tier gesund erhalten!

Und welche Versicherung ist die Richtige für mein Tier?

Die Versicherungen bieten Ihnen unterschiedliche Modelle an. Krankenvollversicherungen, die sowohl Vorsorgemaßnahmen (wie etwa Impfungen, teiweise auch Kastrationen), als auch sämtliche Untersuchungen und Behandlungen und sogar Operationen übernehmen. Hierbei ist in solche Policen zu unterscheiden, die für einzelne Posten Höchstgrenzen definiert haben (Bsp. 60Euro/Jahr für Vorsorgeaufwendungen) und solche, die alle Kosten in voller Höhe übernehmen. Außerdem gibt es reine Operationskostenversicherungen, ebenfalls in unterschiedlichem Umfang und mit entsprechend variierenden Beitragssätzen. Da aufwendige und kostenintensive Operationen oftmals der am schlechtesten kalkulierbare Kostenpunkt in der Tierhaltung darstellen, bietet sich diese Versicherung gerade für all diejenigen an, die den jährlichen “Tierarztkostenkleinkram” gut bewältigt bekommen, aber eine größere Summe nicht mal eben so beim Tierarzt auf die Theke legen können. Die meisten Versicherer bieten darüber hinaus günstigere Konditionen für Versicherungs-Pakete an, die beispielsweise auch eine Haftplichtversicherung beinhalten.

Wir helfen Ihnen, einen sinnvollen Versicherungsschutz für Ihr Haustier zu finden

Sprechen Sie uns an! Erkundigen Sie sich idealer Weise vorab, z.b. bei den unten angegebenen Versicherungen, nach deren Angeboten und schätzen Sie Ihre Wünsche und Möglichkeiten ab. Anschließend beraten wir Sie und helfen Ihnen gerne, den für Sie und Ihr Tier geeigneten Versicherungsschutz zu finden. Auf eine noch bessere Zusammenarbeit! Ihr Praxisteam