Seit April 2018 in Kraft: Katzenschutzverordnung

Seit April 2018 in Kraft: Katzenschutzverordnung

Schon ewig ist sie im Gespräch, in anderen Städten längst umgesetzt und nun endlich auch in Köln in Kraft getreten: Die Katzenschutzverordnung! Wir haben für Sie die wichtigsten Punkte und gesetzlichen Regelungen zusammengefasst.

Der Rat der Stadt Köln hat endlich eine neue Verordnung erlassen, auf die wir Tierärzte, Tierschutzvereine und Katzenfreunde schon lange gewartet haben: die Katzenschutzverordnung.

Sie verpflichtet Halterinnen und Halter von “Freigängerkatzen” dazu, diese zu kastrieren, zu kennzeichnen und zu registrieren. Nur unter diesen Umständen dürfen Katzen unkontrollierten Freilauf erhalten.

Was bedeutet das?

Wir werden reich

Diese gesetzliche Regelung kommt vielen zugute. Zuallererst natürlich uns armen Tierärzten! Indem wir mehr Kastrationen und Mikrochipimplantationen vornehmen, können wir uns endlich mal wieder die Taschen richtig vollstopfen. Spaß beiseite: die Gewinnspanne einer Kastration lässt keinen Reichtum zu. Da wir jeder Katze und jedem Kater vor einer Kastration einen Venenzugang legen, um eine sichere und steuerbare Narkoseeinleitung zu gewährleisten, wir jeden Narkosepatienten intubieren und pulsoxymetrisch überwachen, sterile Einmalmaterialen verwenden und in der kalten Jahreszeit jedem Patienten sein eigenes Heizkissen mit auf den Heimweg geben, sorgen schon die Materialkosten für eine knapp kalkulierte Gewinnspanne. Denn mit ca. 90 Euro für eine Katerkastration und ca. 150 Euro für eine Katzenkastration liegen wir selbst im einfachen Satz nach der “Gebührenordnung für Tierärzte” noch im untersten Preisniveau. Warum? Weil wir davon überzeugt sind, dass die Kastration freilaufender Katzen ein wesentlicher Beitrag zum Katzenschutz ist, den sich jeder Katzenhalter leisten können sollte!

Gesunde Katzen

Die Katzenschutzverordnung schützt vor allen Dingen die Katzen selbst! Unkontrollierte Vermehrung hat zu einer massiven Überpopulation geführt. Da Katzen zwei- bis dreimal im Jahr 4-6 Junge werfen, können Sie die Folgen in unseren überfüllten Tierheimen und zahlreichen Pflegestellen selbst bewundern. Freilebende Katzen sind oftmals verwahrlost, unterernährt und krank. Regelmäßig werden uns freilaufende Katzen mit Katzenaids oder Leukose vorgestellt – beides hoch ansteckende und tödliche Viruserkrankungen. Und hier kommt das nächste Problem: eine freilaufende, unkastrierte Katze hat ein vielfach erhöhtes Risiko, sich mit diesen Krankheiten oder Parasiten zu infizieren. Denn: Revierkämpfe und Geschlechtsverkehr sind beste Ansteckungsgelegenheiten! Hinzu kommt: unkastrierte Katzen und Kater legen auf der Suche nach einem Partner deutlich weitere Wege zurück als kastrierte Tiere. Dabei kann die Suche nach einem passenden Partner auch schnell unter einem Auto enden.

Übrigens ist die Kastration der weiblichen Katze auch eine nette Gesundheitsprophylaxe: keine Gebärmutter- oder Eierstockserkrankungen und ein deutlich reduziertes Mammatumorrisiko dürfen in diesem Zusammenhang ruhig auch erwähnt werden, zumal “Brustkrebserkrankungen” bei Katzen nahezu immer bösartig sind.

Entspannte Mitbewohner

Wer schon einmal mit einem unkastrierten Kater oder einer unkastrierten Katze zusammengelebt hat, weiss sofort wovon wir sprechen: der markierende unkastrierte Kater (stinkt fürchterlich!) macht ebensowenig Freude wie die dauernd rollige Katze auf Katersuche. Vielleicht auch ein Grund dafür, dass diese Tiere gerne auf der Straße landen?

Was müssen Sie tun?

Wann kastrieren?

Freilaufende Katzen und Kater müssen ab dem 5. Lebensmonat kastriert werden. Sollte Ihre Katze zu diesem Zeitpunkt bereits rollig und draußen unterwegs gewesen sein, werden wir kurz sonographisch eine Trächtigkeit ausschließen. In einer Routineoperation entfernen wir anschließend bei Ihrer Katze die Eierstöcke oder bei Ihrem Kater die Hoden unter einer schonenden Kurzzeitnarkose und überwachen sie/ihn auf unserer Station, bis sie/er wieder wach ist und nach Hause darf.

Kennzeichnung und Registrierung

Freilaufende Katzen müssen eindeutig und dauerhaft durch einen Mikrochip oder eine Ohrtätowierung gekennzeichnet werden. Wir empfehlen einen Mikrochip, da die Tätowierungen oft im Laufe der Zeit unleserlich werden und mittlerweile jeder Tierarzt, Tierheime, Polizei und Feuerwehr über Chiplesegeräte verfügen. Der Mikrochip kann auch problemlos ohne Narkose unter die Haut implantiert werden, falls Ihre Katze schon kastriert, aber noch nicht gekennzeichnet sein sollte.

Wenn Sie möchten, können wir im Anschluss direkt online und kostenlos eine Registrierung bei der TASSO e.V., dem größten deutschen Haustierregister vornehmen. Auch hier haben Sie selbst und Ihre Katze Vorteile: Sollte sie einmal verloren gehen, können Sie schnell und sicher als Halter identifiziert werden und Miezekatze unkompliziert nach Hause finden.

Zum Nachlesen

Die Katzenschutzverordnung

Kastration mindert Katzenelend

Tasso e.V.

Unsere Leistungen: Kastration, Kennzeichnung und Registrierung

Für einen warmen Heimweg in der kalten Jahreszeit

Für einen warmen Heimweg in der kalten Jahreszeit

Derzeit werden wir nach Narkosen öfter angerufen, ob wir vielleicht eines unserer Wärmkissen in der Transportbox vergessen haben …?

Nein, haben wir nicht. Es ist ein Geschenk!

Unsere Wärmkissen

Seit letztem Jahr bekommen unsere Narkose-Patienten in der kalten Jahreszeit ein Wärmkissen für den Heimweg von uns. Das halten wir für wichtig, denn unter der Narkose sinkt die Körpertemperatur erheblich ab.

Auf unserer Station halten wir die Patienten mit Decken, Rotlicht, Wärmkissen und teilweise auch angewärmten Infusionen warm.

Und dann mussten wir sie früher in die Minusgrade entlassen…

Damit ist seit letztem Jahr Schluss. Wir freuen uns über unsere Lösung für einen warmen Heimweg in der kalten Jahreszeit – und unsere Patienten bestimmt auch.

Herzlichen Glückwunsch, Frau Hundefriseurin!

Herzlichen Glückwunsch, Frau Hundefriseurin!

Gut gemacht!

Wir gratulieren unserer Team-Kollegin Sandra Stamm zum erfolgreich abgeschlossenen Hundefriseur-Diplom. 

Frau Stamm arbeitet seit 2001 in unserer Praxis, aber nach 14 Berufsjahren als Tiermedizinische Fachangestellte stand ihr der Sinn nach Veränderung. Gedacht, getan – herausgekommen ist eine Hundefriseurin!

Frau Stamm arbeitet natürlich weiter in unserer Praxis, bietet aber zusätzlich vom Malteser-Schönschnitt bis zur Bobtail-Kurzhaarfrisur alles an, was Wautzi schöner und Frauchen glücklich macht. Alles ist möglich, nur Pudelfönwellen sind derzeit noch ausgeschlossen …

Samstags stellen wir Frau Stamm für ihren Hundesalon gerne unsere Praxis zur Verfügung, Mittwochs und Freitags kommt sie auch zu Ihnen nach Hause.

Da Frau Stamm sehr erfahren und routiniert im Umgang mit Vierbeinern ist, können oft auch widerspenstige Patienten zur neuen Frisur überredet werden. Und wer gar nicht will, aber dringend muss, kann auch unter tierärztlicher Aufsicht ein kleines Schläfchen halten während Frau Stamm sich um die neue Frisur kümmert.

Bei Interesse können Sie sich gerne bei uns in der Praxis melden und einen Termin vereinbaren – Frau Stamm freut sich auf Sie.

Liebe Grüße,
Ihr Praxisteam

Jetzt endlich: Friseursalon Engels geht an den Start

Jetzt endlich: Friseursalon Engels geht an den Start

Jetzt ist es endlich soweit: ab sofort können Sie für Bello und Mieze einen Termin für luftige Sommerfrisuren oder lässige Kurzhaarschnitte vereinbaren. Unsere Kollegin Sandra Stamm freut sich auf Sie und ihren Vierbeiner.

Seit 17 Jahren werden wir beinahe täglich gefragt, wer Struppi die schönste Fönwelle zaubert und Mieze die Dreadlocks rasiert – bald haben wir die beste aller Antworten für Sie: bei uns in der Praxis!

Ausbildung zur Hundefriseurin (Groomer)

Sie alle kennen sicherlich unsere Tierarzthelferin Sandra Stamm, die nun seit 15 Jahren mit im Team arbeitet.

Höchste Zeit für eine Veränderung, dachte sie sich im letzten Jahr und begann eine Ausbildung zur Hundefriseurin (Groomer). Im Frühsommer dieses Jahres ist es nun soweit und sie wird ihre Ausbildung erfolgreich abschließen.

Wir stellen ihr natürlich gerne unsere Praxisräume zur Verfügung und so wird sie zunächst hier in der Praxis Samstags und einen Tag in der Woche (wahrscheinlich Dienstags oder Donnerstags) Friseurtermine anbieten. Trimmen, scheren, kämmen, zupfen – alles ist möglich. In Zukunft wird Frau Stamm sich eine mobile Ausstattung anschaffen, um Ihren Liebling auch bei Ihnen zuhause frisieren zu können…

Viel Berufserfahrung

Wir brauchen wohl nicht extra zu erwähnen, dass Frau Stamm mit 15 Jahren Berufserfahrung auch Analdrüsen entleeren und Krallen schneiden beherrscht und mehr als geübt im Umgang mit Hund und Katze ist, oder? Und dass wir Tierärzte im Hintergrund zur Verfügung stehen, um beispielsweise sehr ängstliche Friseurbesucher leicht zu sedieren und extrem widerspenstige Gesellen unter Narkose vom Filz zu befreien, versteht sich von selbst.

Ihr Termin

Weitere Infos zu Leistungen, Preisen und Terminen kommen in Kürze – aber wenn Sie Interesse haben, wenden Sie sich doch schon jetzt an Frau Stamm. Die Nachfrage ist schon groß und zunächst werden wir nur sehr limitiert Termine vergeben können – es lohnt sich also, vorab einen Termin zu reservieren.

Liebe Grüße,
Ihr Praxisteam