Reiseangelegenheiten

Reiseangelegenheiten

Wie kommen wir mit Hund und Katze über die Grenze?

Für alle EU-Länder gilt: Sie brauchen einen EU-Impfausweis, eine gültige Tollwutimpfung und einen Mikrochip, der im Impfausweis eingetragen und vom Tierarzt mit Unterschrift bestätigt worden ist. Die Tollwutimpfung ist gültig, wenn sie entweder durchgehend geimpft (also nach genau 12 Monaten wiederholt worden ist) oder die letzte Impfung nicht weniger als 3 Wochen zurückliegt. Für alle Nicht-EU-Länder gilt: setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung, damit wir Sie über die individuellen Bestimmungen des jeweiligen Reiselandes informieren können!

Mein Hund verträgt die Autofahrt nicht gut – kann ich ihm dabei helfen?

Grundsätzlich gilt natürlich alles, was der gesunde Menschenverstand rät: vor langen Strecken für Bewegung (und Entleerung;-)) sorgen, ausreichend Pausen einlegen, für gute Belüftung im Auto und natürlich für Sonnenschutz sorgen. Bei Reiseübelkeit können wir Ihnen ein sehr gut wirksames Präparat mit auf die Reise geben und sehr unruhige oder ängstliche Hunde sind manchmal mit einem Beruhigungsmittel gut beraten. Wir arbeiten hierbei gerne mit pflanzlichen Alternativen. Kommen Sie gerne vorbei, dann können wir Sie individuell beraten!

Wir reisen in den Süden – was gilt es zu beachten?

Im Süden Europas gibt es sehr häufig einige Erkrankungen, die wir als sogenannte “Reisekrankheiten” bezeichnen, weil sie hier bei uns nur sehr selten auftreten und meistens aus dem Urlaub mitgebracht werden. Diese Erkrankungen werden fast ausschließlich durch Vektoren übertragen (d.h. durch Parasiten wie Stechmücken, Sandfliegen, Flöhe oder Zecken), so dass die beste Vorbeugung in einem geeigneten Parasitenschutz besteht. Wir empfehlen sogeannte Spot-on-Präparate, die sehr gut wirksam und easy anzuwenden sind. Alternativ können Sie natürlich auch ein Halsband verwenden. Wichtig ist, dass wir den richtigen Wirkstoff für Ihre Reise wählen, Präparate aus dem Tiergeschäft bieten keinen ausreichenden Schutz! Gegen eine der “Reisekrankheiten”, der Leishmaniose, gibt es auch einen Impfstoff, den wir natürlich hier haben und zu dem wir Sie gerne ausführlich beraten. Außerdem gibt es die Möglichkeit einer Herzwurmprophylaxe, ein Parasitenbefall den wir auch hauptsächlich in den südlichen Ländern befürchten müssen. Hier ist es mit einer Tablette getan. Für alle diese Medikamente gilt nach neuer Apothekenverordnung: wir müssen Ihr Tier untersuchen, bevor wir es Ihnen verkaufen dürfen. Aber: so ein kleiner Check ist vor dem Urlaub nie verkehrt!

Wir hätten gerne eine kleine Reiseapotheke im Gepäck? Geht das?

Auch im Urlaub gilt: am besten ab zum Tierarzt! Aber für die kleineren Wehwehchen wie Durchfall nach übermäßigem Salzwasserkonsum, Bindehautentzündung durch Zugluft oder kleinere Verletzungen, können wir Ihnen gerne ein kleines Urlaubspaket schnüren. Am liebsten individuell abgestimmt auf Ihren Vierbeiner und seine besonderen Bedürfnisse! Melden Sie sich einfach, wenn Sie hier Bedarf haben!

Mein Hund/meine Katze ist chronisch krank – was muss ich beachten?

Für alle chronisch erkrankten Patienten empfehlen wir, die Krankenakte zu den Reiseunterlagen zu packen. Wir drucken Ihnen gerne eine kurze Übersicht zum Krankheitsverlauf, zur Medikamentengabe oder zur Diagnose Ihres Tieres aus, damit Sie etwas in den Händen halten, wenn Sie doch im Urlaub mal zum Tierarzt müssen. Macht das Leben manchmal deutlich leichter, als dem französischen Tierarzt zu erklären, dass der Hund eine Schilddrüsenunterfunktion hat oder die Katze schon lange an chronischer Niereninsuffizienz leidet.

Last but not least: Sitzt die Frisur?

Im Süden kann es deutlich wärmer als hier sein – was natürlich derzeit auch kein Kunststück ist;-) Für Waldi und Miez wird da der Pelzmantel viel zu warm! Bei einigen, gerade langfelligen Vierbeinern bietet es sich darum an, den Mantel schon im Vorfeld ein bisschen auszudünnen oder wenigstens den Unterboden frei zu scheren. Unsere Kollegin, Frau Stamm (Groomerin), verhilft Hund und Katze gerne noch schnell zur wetterfreundlichen Sommerfrisur! Termine können Sie einfach über die Praxis vereinbaren!

Ob wir auch Urlaub machen? Na klar! Vom 01.-12.08. bleibt die Praxis geschlossen! Ab dem 15.08. sind wir wieder für Sie da! Wir wünschen Ihnen allen schöne Ferien!

Für einen warmen Heimweg in der kalten Jahreszeit

Für einen warmen Heimweg in der kalten Jahreszeit

Derzeit werden wir nach Narkosen öfter angerufen, ob wir vielleicht eines unserer Wärmkissen in der Transportbox vergessen haben …?

Nein, haben wir nicht. Es ist ein Geschenk!

Unsere Wärmkissen

Seit letztem Jahr bekommen unsere Narkose-Patienten in der kalten Jahreszeit ein Wärmkissen für den Heimweg von uns. Das halten wir für wichtig, denn unter der Narkose sinkt die Körpertemperatur erheblich ab.

Auf unserer Station halten wir die Patienten mit Decken, Rotlicht, Wärmkissen und teilweise auch angewärmten Infusionen warm.

Und dann mussten wir sie früher in die Minusgrade entlassen…

Damit ist seit letztem Jahr Schluss. Wir freuen uns über unsere Lösung für einen warmen Heimweg in der kalten Jahreszeit – und unsere Patienten bestimmt auch.

Herzlichen Glückwunsch, Frau Hundefriseurin!

Herzlichen Glückwunsch, Frau Hundefriseurin!

Gut gemacht!

Wir gratulieren unserer Team-Kollegin Sandra Stamm zum erfolgreich abgeschlossenen Hundefriseur-Diplom. 

Frau Stamm arbeitet seit 2001 in unserer Praxis, aber nach 14 Berufsjahren als Tiermedizinische Fachangestellte stand ihr der Sinn nach Veränderung. Gedacht, getan – herausgekommen ist eine Hundefriseurin!

Frau Stamm arbeitet natürlich weiter in unserer Praxis, bietet aber zusätzlich vom Malteser-Schönschnitt bis zur Bobtail-Kurzhaarfrisur alles an, was Wautzi schöner und Frauchen glücklich macht. Alles ist möglich, nur Pudelfönwellen sind derzeit noch ausgeschlossen …

Samstags stellen wir Frau Stamm für ihren Hundesalon gerne unsere Praxis zur Verfügung, Mittwochs und Freitags kommt sie auch zu Ihnen nach Hause.

Da Frau Stamm sehr erfahren und routiniert im Umgang mit Vierbeinern ist, können oft auch widerspenstige Patienten zur neuen Frisur überredet werden. Und wer gar nicht will, aber dringend muss, kann auch unter tierärztlicher Aufsicht ein kleines Schläfchen halten während Frau Stamm sich um die neue Frisur kümmert.

Bei Interesse können Sie sich gerne bei uns in der Praxis melden und einen Termin vereinbaren – Frau Stamm freut sich auf Sie.

Liebe Grüße,
Ihr Praxisteam

Jetzt endlich: Friseursalon Engels geht an den Start

Jetzt endlich: Friseursalon Engels geht an den Start

Jetzt ist es endlich soweit: ab sofort können Sie für Bello und Mieze einen Termin für luftige Sommerfrisuren oder lässige Kurzhaarschnitte vereinbaren. Unsere Kollegin Sandra Stamm freut sich auf Sie und ihren Vierbeiner.

Seit 17 Jahren werden wir beinahe täglich gefragt, wer Struppi die schönste Fönwelle zaubert und Mieze die Dreadlocks rasiert – bald haben wir die beste aller Antworten für Sie: bei uns in der Praxis!

Ausbildung zur Hundefriseurin (Groomer)

Sie alle kennen sicherlich unsere Tierarzthelferin Sandra Stamm, die nun seit 15 Jahren mit im Team arbeitet.

Höchste Zeit für eine Veränderung, dachte sie sich im letzten Jahr und begann eine Ausbildung zur Hundefriseurin (Groomer). Im Frühsommer dieses Jahres ist es nun soweit und sie wird ihre Ausbildung erfolgreich abschließen.

Wir stellen ihr natürlich gerne unsere Praxisräume zur Verfügung und so wird sie zunächst hier in der Praxis Samstags und einen Tag in der Woche (wahrscheinlich Dienstags oder Donnerstags) Friseurtermine anbieten. Trimmen, scheren, kämmen, zupfen – alles ist möglich. In Zukunft wird Frau Stamm sich eine mobile Ausstattung anschaffen, um Ihren Liebling auch bei Ihnen zuhause frisieren zu können…

Viel Berufserfahrung

Wir brauchen wohl nicht extra zu erwähnen, dass Frau Stamm mit 15 Jahren Berufserfahrung auch Analdrüsen entleeren und Krallen schneiden beherrscht und mehr als geübt im Umgang mit Hund und Katze ist, oder? Und dass wir Tierärzte im Hintergrund zur Verfügung stehen, um beispielsweise sehr ängstliche Friseurbesucher leicht zu sedieren und extrem widerspenstige Gesellen unter Narkose vom Filz zu befreien, versteht sich von selbst.

Ihr Termin

Weitere Infos zu Leistungen, Preisen und Terminen kommen in Kürze – aber wenn Sie Interesse haben, wenden Sie sich doch schon jetzt an Frau Stamm. Die Nachfrage ist schon groß und zunächst werden wir nur sehr limitiert Termine vergeben können – es lohnt sich also, vorab einen Termin zu reservieren.

Liebe Grüße,
Ihr Praxisteam

Ist die Katze kastriert, darf sie aus dem Haus

Ist die Katze kastriert, darf sie aus dem Haus

Eine Pressemitteilung der Bundestierärztekammer

Bundestierärztekammer appelliert an Kommunen, ein Kastrationsgebot festzuschreiben

Bis zum „offiziellen“ Frühlingsbeginn am 20. März ist es zwar noch etwas hin, doch können Katzen ja keine Kalender lesen und sind schon jetzt in Paarungsstimmung: Die Bundestierärztekammer (BTK) bittet alle verantwortungsvollen Tierhalter darum, Kater und Katzen, die ins Freie dürfen, unbedingt kastrieren zu lassen. „Mittlerweile dürfte man meinen, dass die Kastration ihres Tieres für die meisten Katzenhalter selbstverständlich ist. Doch leider scheint das nicht so zu sein, denn die Anzahl verwilderter Tiere nimmt nicht ab“, bedauert Prof. Dr. Theo Mantel. Als Gründe vermutet der Präsident der Bundestierärztekammer das Argument mancher „Tierfreunde“, nicht in die „Natur der Katze“ eingreifen zu wollen oder gar schlichtes Desinteresse nach dem Motto: „Ich lasse meine Katzen raus – was sie da treibt, interessiert mich nicht…“ Gründe, die gerade aus Sicht des Tierschutzes nicht nachvollziehbar seien, so Mantel: „Da eine Katze bereits mit vier bis sechs Monaten geschlechtsreif ist und pro Jahr zwei Würfe aufziehen kann, vergrößert sich die Population rasant. Die Jungtiere verwildern, niemand fühlt sich für sie verantwortlich. Sie leiden an Infektionskrankheiten wie Katzenseuche, Katzenschnupfen oder Katzen-Leukose, haben Würmer und sind unterernährt. Das kann sich doch kein Tierfreund wünschen!“ Eine bundeseinheitliche Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen, für die sich die Bundestierärztekammer stark gemacht hat, gibt es auch mit dem novellierten Tierschutzgesetz nicht. Doch wurde darin für die Länder eine Rechtsgrundlage geschaffen, die Kastrationsgebote und Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht auch aus Tierschutzgründen ermöglicht. Städte und Gemeinden haben damit die Möglichkeit, gezielte Maßnahmen zu ergreifen. In mehr als 200 deutschen Städten und Gemeinden ist es bereits Pflicht, Katzen kastrieren und kennzeichnen zu lassen. Die Bundestierärztekammer appelliert darum an die Kommunen, eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht zu beschließen, um damit weiteres Katzenelend zu verhindern und freilaufende Tiere eindeutig einem Besitzer zuordnen zu können.

Eine Pressemitteilungsergänzung der Tierarztpraxis Engels

Wir freuen uns sehr über diese Empfehlung der Bundestierärztekammer, wenngleich eine gesetzlich verankerte Regelung hier bei uns wahrscheinlich noch auf sich warten lassen wird! Wir finden allerdings, dass es noch deutlich mehr gute Gründe für eine Kastration Ihrer Katze gibt, als die in der Empfehlung genannten. Nein, wir wollen nicht alle Katzen kastrieren, um uns die Taschen ordentlich zu füllen, vielmehr möchten wir Katzen wie zum Besipiel diese (erkrankt an Leukose, aufgefunden) nicht mehr auf unserer Station sitzen haben! Weil es uns das Herz bricht und weil wir wissen, wie einfach dieses Elend zu vermeiden gewesen wäre! Das Ansteckungsrisiko, mit den von der BTK genannten Infektionskrankheiten, einer freilaufenden und nicht kastrierten Katze/eines nicht kastrierten Katers ist deutlich höher als dasjenige einer kastrierten. Dabei spielt nicht nur der zusätzliche Übertragungsweg (Geschlechtsverkehr) eine Rolle, sondern natürlich auch das Revierverhalten. Ein unkastrierter Kater kämpft um seine Mädchen – und bringt dabei nicht nur jede Menge Bißverletzungen, sondern gerne auch die ein oder andere Krankheit mit nach Hause. Außerdem legt er auf Damensuche weitere Wege zurück – und überquert breitere Straßen. Und die schaden der Gesundheit oft gewaltig:-( Und die Mädchen? Ihre erste Rolligkeit erleben sie mit etwa sechs Monaten. Wer sich da draußen rumtreibt, wird mit acht Monaten Mama. Ohne eine ethische Diskussion daraus stricken zu wollen: Sollten Kinder Kinder kriegen? Am Rande: die BTK hat vergessen zu erwähnen, dass einige der genannten Infektionskrankheiten (Leukose, FIV) unheilbar sind und früher oder später tödlich enden. Andere lassen oftmals lebenslängliche Folgeschäden zurück (Katzenschnupfen…). Immerhin: DIESE Patienten füllen uns ordentlich die Taschen;-) Katzenmädchen kastrieren wir übrigens vor allen Dingen auch, um sie vor Gesäugetumoren zu schützen. Viele Zahlen belegen, dass früh kastrierte Kätzinnen ein nahezu gegen Null gehendes Risiko haben, im Laufe ihres Lebens einen Gesäugetumor zu bekommen. In unserer eigenen Praxisstatistik finden wir in 18 Jahren drei früh kastrierte Katzen mit Gesäugetumoren – zwei davon waren Schwestern! Gesäugetumore bei unkastrierten Katzen operieren wir dagegen nahezu wöchentlich – und bei Katzen sind diese Tumore fast immer bösartig! Allenfalls den Wohnungskater könnten wir von unserer Empfehlung freisprechen – aber wer kann den schon riechen? In diesem Sinne! Der Frühling kommt – auch in der Katzenwelt! Lasst Eure Katzen und Kater (vor allem die freilaufenden!) kastrieren und investiert damit in ein langes, gesundes Katzenleben! Und ganz nebenbei tut Ihr auch noch was im Sinne des Tierschutzes und gegen übervölkerte Wildkatzenpoulationen. Am Ende engagiert Ihr Euch mit dieser Entscheidung sogar für all die armen Seelchen, die in den Tierheimen und Pflegestellen dieser Welt auf ihren Menschen warten und von all den kleinen, süßen Katzenbabies übergangen werden!